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Als erstes deutsches Entwicklerstudio wird Nukklear mit Unterstützung der Computerspieleförderung des Bundes Ko-Entwickler bei der Produktion eines AAA-Open-World-Spiels des norwegischen Publishers Funcom. Nukklear übernimmt in dieser internationalen Ko-Produktion Design und Gameplay der Fahr- und Flugzeuge. Der neue AAA-Titel von Funcom spielt in der Welt des berühmten Sci-Fi-Romans "Dune" von Frank Herbert. Das BMVI fördert das Vorhaben "Seabass" mit rund 1,6 Millionen Euro. Die Gesamtkosten der Entwicklungsarbeiten des deutschen Studios belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Euro.

Bundesminister Andreas Scheuer:

Nachdem die erste Phase unserer Gamesförderung vor allem Start-Ups und jungen Kleinstunternehmen bei der Entwicklung unter die Arme gegriffen hat, haben wir jetzt auch größere Projekte im Blick. "Seabass" zeigt neben vielen anderen spannenden Projekten: Der Plan geht auf. Mit Unterstützung der Games-Förderung des Bundes ist es gelungen, eine internationale AAA-Ko-Produktion nach Deutschland zu holen - ein wichtiges Ziel unserer Games-Strategie. Ich kann nur alle ermutigen, die Chance zu nutzen und ihren Förderantrag zu stellen. Einen neuen Aufruf haben wir gerade gestartet.

Im Jahr 2019 wurde die Pilotphase zur Computerspieleförderung des Bundes für kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro Förderung umgesetzt. In der Pilotphase wurden rund 230 Förderprojekte mit einem Volumen von rund 27 Millionen Euro bewilligt. 99 Prozent der Projekte aus der Pilotförderung sind von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), davon sogar 87 Prozent von Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern.

Die Förderrichtlinie für die Produktionsförderung mit größeren Förderbeträgen und der erste Förderaufruf wurden am 28. August 2020 veröffentlicht. Bislang sind rund 170 Anträge eingegangen. Rund 100 Projekte wurden bereits bewilligt. Die geplanten Entwicklungskosten bewegen zwischen 40.000 Euro bis 10 Millionen Euro.