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Mit Pumuckl sicher im Straßenverkehr

Quelle: BMDV

Worum geht’s?

Verkehrserziehung ist alles andere als langweilig. Das zeigt die neue Kampagne des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr mit Pumuckl für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, die sich an Kinder und Eltern richtet.

Vor der alten Werkstatt des Meister Eders lernen die Nachbarskinder mit Pumuckl auf spielerische Art wie sie sicher am Straßenverkehr teilnehmen.

Wo darf ich spielen? Warum können Kinder von abbiegenden Fahrzeugen übersehen werden? Wo müssen kleine Kinder mit dem Fahrrad fahren? Wie erkenne ich rechts und links?

Für die Kinder - und vor allem Pumuckl - sind die Zusammenhänge nicht immer sofort zu verstehen. Die äußerst engagierte Polizistin ist zum Vergnügen der Kinder zwar immer wieder mit Pumuckls Streichen konfrontiert. Am Ende aber verstehen alle den Sinn der Regeln. … Und Pumuckl fasst das neu Erlernte in einem Reim zusammen.

Volker Wissing:

Pumuckl hat schon Generationen von Kindern begeistert. Dass der kleine Kobold nun die Hauptrolle in unseren neuen Spots zur Verkehrssicherheit spielt, freut mich sehr. Er mag zwar immer noch Streiche, doch er lernt auch mit den Kindern, wie man sicher im Straßenverkehr unterwegs ist. Genau das bringt er ihnen in Spots näher.

Bis Februar 2024 wird wöchentlich jeden Samstag ein TV-Spot mit Pumuckl zur Verkehrserziehung veröffentlicht. Die zehn Spots richten sich an Kinder und Eltern. Sie sind auf RTL und den Internetseiten des BMDV zu sehen.

Lernen Sie mit Ihren Kindern und Pumuckl wie man sicher am Straßenverkehr teilnimmt!

Zu jedem Verkehrssicherheitsspot erhalten Sie relevante Informationen zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr.

Viel Spaß!

1. Spot vom 11. Dezember: Rinks – mit Pumuckl sicher im Straßenverkehr

Kinder müssen lernen, den Straßenverkehr aufmerksam wahrzunehmen und zu verstehen. Dazu gehört zum Beispiel, dass sie beim Überqueren der Fahrbahn zuerst nach links schauen, weil Fahrzeuge von dort zuerst nähern. Dann mehrmals beide Richtungen beobachten, bis sie sicher sein können, dass die Fahrbahn frei ist und sicher überquert werden kann.

Um links und rechts zuverlässig zu unterscheiden, hilft ein kleines Armband o.ä. zum Beispiel am linken Arm.

Weiterführende Informationen:

2. Spot vom 16. Dezember: Das Nachbild


Die wichtigsten Vorbilder für Kinder sind ihre Eltern – auch im Straßenverkehr. Dieser Rolle sollten Sie sich immer bewusst sein und jede Gelegenheit im Alltag nutzen, das richtige Verhalten vorzuleben. Kinder lernen durch Beobachtung und Nachahmung. Dies gilt nicht nur für das Tragen eines Fahrradhelms, sondern beispielsweise auch für das Überqueren von Straßen, bei dem Kinder grundsätzlich an der Bordsteinkante stehenbleiben sollten, um sicher zu sein, dass die Straße frei ist. Nur so können Kinder Routinen erlernen. Lassen Sie ihr Kind immer häufiger das richtige Verhalten wiederholen und loben sie es dann auch regelmäßig.

Weiterführende Informationen:

3. Spot vom 22. Dezember: Laut-Leise

Alles, was spannend, laut und bunt ist, weckt die Aufmerksamkeit von kleinen Kindern. Sie konzentrieren sich auf Dinge, die spontan ihre Neugier wecken und können Gefahren im Straßenverkehr nicht richtig einschätzen. Die Sprösslinge erkennen zum Beispiel oft nicht, ob ein Auto fährt oder steht. Auch Entfernungen und Geschwindigkeiten werden oft falsch eingeschätzt.

Ab einem Alter von etwa fünf Jahren können Kinder Gefahren erkennen, aber oft nicht das richtige Verhalten daraus ableiten.

Deshalb sollten Eltern mit ihren Kindern schon früh auf allen alltäglichen Wegen gemeinsam das Verkehrsgeschehen beobachten, das richtige Verhalten beschreiben und von den Kindern laut wiederholen lassen.

Beispiel: Manche Fahrzeuge - wie E-Scooter - sind zwar leise, können aber dennoch schnell sein.

Weiterführende Informationen:

4. Spot vom 29. Dezember: Fest im Sattel

Die meisten Kinder lernen Radfahren ab dem vierten Lebensjahr.

Zunächst geht es darum, dass sie auf dem Fahrrad sicher werden und es in allen Situationen beherrschen.

Daher sollten Eltern mit ihren Kindern zunächst nur dort üben, wo keine Autos fahren:

  • das Fahrrad schieben und über einen Bordstein heben,
  • aufsteigen und anfahren,
  • das Gleichgewicht halten,
  • in einer Spur fahren,
  • langsam und schneller fahren,
  • anhalten und bremsen,
  • auf ein Signal reagieren. Das kann ein Zeichen mit der Hand sein, ein Ruf, ein Pfiff oder eine hochgehaltene rote oder grüne Karte).

Am besten wiederholen Eltern diese Übungen immer wieder an unterschiedlichen Orten.
Der Spaß sollte dabei im Vordergrund stehen, dann lernen Kinder auch am besten.

Weiterführende Informationen:

5. Spot vom 5. Januar: Spielbereich festlegen

Kinder erobern ihre Umwelt Schritt für Schritt und lernen dabei den Umgang mit Herausforderungen und Gefahren. Eltern haben in dieser Zeit darauf zu achten, dass sich die Kleinen in einem sicheren Umfeld aufhalten.

Dabei ist es für Eltern wichtig abzuschätzen, wo und wann ihre Kinder im Freien spielen dürfen. Welche Wege im Verkehr können ihre Kinder bereits allein bewältigen? Sie sollten eindeutig festlegen, ob, und wenn ja, bis zu welcher Grenze sich Kinder zum Spielen von der Wohnung entfernen dürfen.

Nutzen Sie die alltäglichen Wege um gemeinsam das Wohnumfeld zu erkunden und richtiges Verhalten zu üben. Und zeigen Sie ihrem Kind Gefahrenstellen und das richtige Verhalten an diesen Stellen. Legen Sie fest, wie weit Ihr Kind alleine gehen und wo es spielen darf.
Wichtig: Kontrollieren Sie immer wieder, ob Ihr Kind die wichtigsten Regeln und Absprachen verinnerlicht hat.

Weiterführende Informationen:


6. Spot vom 12. Januar: Die Unsichtbaren

Der „tote Winkel“ bezeichnet den Bereich um ein Auto, der weder durch direkte noch durch indirekte Sicht (z.B. Spiegel) eingesehen werden kann.

Alle Autos, dazu gehören auch Lkw und Busse, haben solche toten Winkel: direkt vor und hinter dem Fahrzeug und, besonders gefährlich, an den Seiten. Je nach Fahrzeug und Ausstattung sind diese Bereiche unterschiedlich groß. Alles, was im toten Winkel geschieht, können die Fahrenden nicht wahrnehmen – zum Beispiel Menschen, die sich im toten Winkel aufhalten.

Auch wenn Fahrzeuge mit Abbiegeassistenten ausgestattet sind, können die Fahrenden oft nicht alles sehen.

Daher ist es sehr wichtig, dass Kinder frühzeitig lernen, auf abbiegende Fahrzeuge und Fahrräder zu achten, besonders auf Lkw.

Was ist zu tun?

Blickkontakt aufnehmen. Erst dann losgehen, wenn die Fahrzeuge stehen.

Beim Warten an der Kreuzung einige Schritte von der Bordsteinkante zurücktreten, damit die Kinder nicht von der Seite eines Lkw oder Busses erfasst werden können. Lange Fahrzeuge benötigen beim Abbiegen viel Platz, und die Hinterräder sind in der Kurve deutlich weiter innen als die Vorderräder.

Weiterführende Informationen:

7. Spot vom 19. Januar: Bestens Aufgehoben


Kinder unter acht Jahren müssen mit dem Rad auf dem Gehweg fahren. Ausnahme: Ist ein baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg vorhanden, dann dürfen Kinder auch diesen nutzen. Von acht bis zehn Jahren dürfen Kinder noch auf dem Gehweg fahren, denn hier sind sie vor dem fließenden Verkehr geschützt.

Wichtig ist, dass Kinder ihr Fahrrad beherrschen, jederzeit bremsen, ausweichen und auch spontan absteigen können.

Radfahrende Kinder auf Gehwegen dürfen von einer erwachsenen Aufsichtsperson begleitet werden. Die Kinder sollten langsam vorfahren, so haben Eltern ihre Kinder im Blick.

Auf Fußgänger müssen natürlich Beide Rücksicht nehmen.

Weiterführende Informationen:

8. Spot vom 26. Januar: Sichere Querungsstellen


„Viele Wege führen nach Rom“. Das gilt auch im Straßenverkehr.

Kleine Kinder sollten im Straßenverkehr die sichersten Wege benutzen. Am besten nutzen Sie – wenn es möglich ist - mit ihren Kindern immer Querungsstellen, wie Zebrastreifen, Ampeln oder Verkehrsinseln.

Nehmen Sie dafür Umwege in Kauf, auch wenn Sie es eilig haben. Nur so bauen Kinder Routinen auf und verhalten sich selbst richtig, wenn sie später alleine am Verkehr teilnehmen.

Auch an vermeintlich sicheren Stellen müssen Kinder aufmerksam sein:

Halten die Fahrzeuge wirklich an? Ist der Blickkontakt zum Fahrzeugführer hergestellt? Wird auf Linksabbieger geachtet?

Weiterführende Informationen:

9. Spot vom 3. Februar: Das wahre Leben


Der Anteil der Kinder, die ein Smartphone besitzen, ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Leider nutzen Kinder und Erwachsene das Smarthone häufig auch während der Verkehrsteilnahme, wodurch sie sich und andere in Gefahr bringen.

Mit der wachsenden Bedeutung von Mobiltelefonen im Alltag häufen sich die smartphonebedingten Unfälle im öffentlichen Raum und im Straßenverkehr.

Daher: bei der Verkehrsteilnahme Handy ausschalten und auf den Verkehr konzentrieren. Das gilt für alle!

Und denken Sie daran, Erwachsene sind wichtige Vorbilder für Kinder.

Weiterführende Informationen:

10. Spot vom 9. Februar: Rumfahren

Kinder fahren auf dem Gehweg, weil sie hier vor dem fließenden Verkehr geschützt sind. Das ist zwar sicherer, muss aber auch geübt werden.

Auch Kinder müssen zu Fuß Gehenden gegenüber rücksichtsvoll sein und sollten Gefahren erkennen können und wissen, wie sie sich in verschiedenen Situationen verhalten.

Dazu sollten Eltern und Kinder die Gehwege in der Nähe ihres Zuhauses gemeinsam erkunden. Wo sind Einmündungen und Ausfahrten, bei denen Autos über den Gehweg fahren können? Wo sind häufig Mülltonnen auf dem Weg oder zugeparkte Gehwege? Wo ist der Weg holprig oder in schlechtem Zustand? Gibt es Baustellen oder andere Problemstellen für Rad fahrende Kinder? Begleiten Sie Ihr Kind zu Fuß und erläutern Sie, worauf zu achten ist. Lassen Sie Ihr Kind dabei nie zu weit vorfahren!

Manche Erwachsene machen Platz und lassen Kinder mit Ihrem Rad vorbeifahren. Kinder sollten lernen, sich dafür zu bedanken.

Weiterführende Informationen: