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9 Euro Ticket Foto - Wissing

Quelle: BMDV

Update vom 18. Juli 2022:

Volker Wissing

Das 9-Euro-Ticket ist ein großer Erfolg und zeigt, wie wir vorangehen müssen, wenn wir im ÖPNV nachhaltig etwas verändern möchten. Es funktioniert plötzlich etwas, was viele nicht für möglich gehalten haben. Ich freue mich auch, dass es jetzt viele Vorschläge dazu gibt, wie ein mögliches Anschluss-Ticket aussehen könnte. Wir werden all das genau prüfen und evaluieren, auch eigene Modelle durchrechnen und mit den Ländern beraten. Wir müssen uns genau anschauen, zu welchem Preis man ein solches Ticket deutschlandweit anbieten könnte. Unser Ziel ist es, den Tarif-Dschungel zu beseitigen und das ÖPNV-Angebot für die Bürgerinnen und Bürger möglichst einfach und attraktiv zu gestalten. Am Ende muss es natürlich auch in die Haushalte der Länder und des Bundes passen.

Aufnahme von Volker Wissing im Zug. Daneben steht das Zitat: „Den Tarif-Dschungel beseitigen und das ÖPNV-Angebot möglichst einfach und attraktiv gestalten.“

Quelle: BMDV

Update vom 11. Juli 2022:

Volker Wissing:

Wir sollten Wege finden, den Tarif-Dschungel zu beenden. Die Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket werten wir gründlich aus. Ab Herbst ziehen wir die notwendigen Schlüsse und verhandeln einen neuen Ausbau- und Modernisierungspakt mit den Ländern.

→ Volker Wissing im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung

Update vom 09. Juli 2022:

Volker Wissing:

Das 9-Euro-Ticket ist ein fulminanter Erfolg! Die wichtigste Lehre für mich: Wenn die komplizierten Tarifzonen verschwinden und die Tickets bundesweit gelten, wird der ÖPNV sehr viel stärker genutzt.

Update vom 08. Juli 2022:

Seit der Einführung des 9-Euro-Ticket​s hat sich der Stau in 23 von 26 untersuchten Städten reduziert – das zeigt eine Analyse des Verkehrsdatenspezialisten Tomtom. Besonders stark fiel die Verbesserung in Hamburg aus: Hier sank das Stauniveau sogar um 20 Prozent!

Auch die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts bestätigen die Verlagerung des Personenverkehrs auf die Schiene: So lagen die Zugreisen auf kurzen Strecken in der ersten Juniwoche bereits 58 % über dem Vorkrisenniveau.

Auf der linken Seite ist eine Collage aus einer Straßenansicht mit wenig Verkehr und einem Smartphone zu sehen. Auf dem Smartphone wird ein 9-Euro-Ticket angezeigt. Am rechten Rand des Bildes steht: „9-Euro-Ticket wirkt: Weniger Staus in der Rush Hour!“

Quelle: BMDV

→ Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Statistischen Bundesamtes.

Update vom 01. Juli 2022:

Die Nachfrage nach dem 9-Euro-Ticket für den klimafreundlichen ÖPNV ist riesig. Seit Verkaufsstart sind bis heute bundesweit bereits rund 21 Millionen Tickets verkauft worden. Und das Beste: Da sind die 10 Millionen Abos noch nicht einmal mit eingerechnet.

9 Euro Ticket

Quelle: BMDV

Update vom 24. Juni 2022:

Sie sind zufrieden mit dem 9-Euro-Ticket! Für eine Studie vom VDV-Verband gaben 89 % der Fahrgäste an, dass sie mit ihrer letzten Fahrt in Bus und Bahn vollkommen, sehr zufrieden oder zufrieden waren. Außerdem ergab die Umfrage, dass 98 % der Bürger in Deutschland das 9-Euro-Ticket kennen.

9 Euro Ticket

Quelle: BMDV

Update vom 14. Juni 2022:

Es wurden bereits 16 Millionen 9-Euro-Ticket​s gekauft! Über 70 % der Befragten nannten als Grund den günstigen Preis, mehr als die Hälfte den Verzicht auf Autofahrten, 12 % möchten den ÖPNV testen.

Volker Wissing:

Schon jetzt ist das 9-Euro-Ticket ein Riesenerfolg!

16 Millionen verkaufte 9 Euro Tickets

Quelle: Twitter / BMDV

Update vom 13. Juni 2022:

Das hat eine Umfrage ergeben: Fast 65 % der Menschen in Deutschland sind zufrieden mit dem günstigen Ticket für den ÖPNV. Seit 2 Wochen kann man 3 Monate lang für 9 Euro in Deutschland den klimafreundlichen ÖPNV ausprobieren.

Grafik

Quelle: Civey

Update vom 07. Juni 2022:

Volker Wissing:

Viele Menschen haben das 9 Euro Ticket auch am Pfingstwochenende gerne genutzt. Bahn und Verkehrsunternehmen haben eine erste insgesamt positive Bilanz gezogen. Die Züge waren erwartungsgemäß wie an Pfingstwochenenden üblich sehr voll, streckenweise gab es auch regionale Auslastungsspitzen. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz. So konnten viele Menschen an den Feiertagen in ganz Deutschland mobil sein. Der große Zuspruch zeigt: Die Leute wollen Bahn und Bus. Gemeinsam mit den Ländern werden wir die 3 Monate des 9 Euro Tickets genau evaluieren, um daraus Schlüsse hinsichtlich Preis und Angebot im ÖPNV zu ziehen.

Update vom 01. Juni 2022:

Update vom 20. Mai 2022:

Keine zwei Monate ist es her, dass die Idee des Neun-Euro-Tickets entstand. Am 19. Mai wurde es im Bundestag und am 20. Mai vom Bundesrat beschlossen.

Bundesminister Volker Wissing:

Wir wollen und brauchen einen starken öffentlichen Nahverkehr! Und was das anbelangt, ist das Neun-Euro-Ticket schon jetzt ein Erfolg. Der ÖPNV ist in aller Munde! Dass wir dieses Mammutprojekt in so kurzer Zeit gemeinsam auf den Weg gebracht haben – also Bund, Länder und die Branche – darauf können wir stolz sein.

9 Euro Ticket Grafik

Quelle: BMDV

Update vom 19. Mai 2022, 23:00 Uhr:

Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 19. Mai das deutschlandweit gültige 9-Euro-Ticket ohne Gegenstimmen beschlossen. "Ganz Deutschland spricht vom öffentlichen Personennahverkehr", freut sich Bundesminister Volker Wissing.

Er sieht darin eine Riesenchance

  • für die Verkehrsverbünde, viele Neukundinnen und Neukunden von ihrem Angebot zu begeistern und zu zeigen, was der ÖPNV alles kann;

  • für Länder und Kommunen herauszufinden, ob und wie viele Fahrgäste bei einem verbilligten ÖPNV-Ticket tatsächlich umsteigen;

  • für die Bürgerinnen und Bürger, ihre bisherigen Mobilitätsgewohnheiten in Frage zu stellen und mal etwas Neues auszuprobieren;

  • und schließlich sind diese drei Monate eine Riesenchance für uns alle, einen denkbaren Weg hin zu klimafreundlicher Mobilität tatsächlich praktisch zu testen.

Bundesminister Wissing am 19.05.2022 um 23:00 Uhr im Bundestag


Im folgenden FAQ finden Sie den aktuellen Stand der geplanten Ausgestaltung des Tickets durch die Länder und die Verkehrsunternehmen.

Vom 1. Juni bis 31. August 2022 wird ein stark verbilligtes ÖPNV-Ticket für 9 Euro pro Kalendermonat in Deutschland angeboten.

Das Ticket gilt deutschlandweit in Bussen und Bahnen im öffentlichen Personennahverkehr. D. h.: Ausgenommen ist der Fernverkehr der DB AG und weiterer Anbieter, also z.B. ICE, IC, EC sowie die Flix-Züge und Fern-Busse.

Das Ticket ist über die bisherigen digitalen Vertriebswege der Verkehrsunternehmen zu erwerben. Zusätzlich steht eine gemeinsame App zur Verfügung. Darüber hinaus wird das Ticket im Sinne der Daseinsvorsorge auch über klassische Vertriebswege wie Automaten und Schalter angeboten.

→ Zur App im Apple App Store

→ Zur App im Google Play Store

Abo-Kundinnen und Kunden profitieren in besonderem Maße. Ihr Abo wird automatisch durch das Verkehrsunternehmen auf 9 Euro abgesenkt oder der Differenzbetrag in den Folgemonaten ausgeglichen. Gleichzeitig bleiben alle Abo-Vorteile im jeweils geltenden Verkehrsverbund bzw. Verkehrsunternehmen erhalten.

Auch für diese Tickets arbeiten die Verkehrsunternehmen an der Erstattung für den Zeitraum Juni bis August.

Wenn ein bestehendes Abo die Fahrradmitnahme vorsieht, bleibt dieser Vorteil im jeweiligen Geltungsbereich weiter bestehen. Ist die Fahrradmitnahme nicht Teil des bestehenden Abos oder handelt es sich um einen Neukunden, muss die Fahrradmitnahme regulär dazu gebucht werden.

Nein. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger schnell entlasten.

Der bundesweite Geltungsbereich ist von den für den ÖPNV zuständigen Bundesländern eingebracht worden, um eine zügige und kundengerechte Umsetzung der Maßnahme sicherzustellen. Der Bund geht davon aus, dass die Verkehre entsprechend organisiert werden.

Die Regionalisierungsmittel werden so erhöht, dass die Länder in die Lage versetzt werden, das „9 für 90“-Ticket umzusetzen. Die Mittel werden über das Regionalisierungsgesetz bereitgestellt. Die Summe der Mittel für drei Monate in Höhe von 2,5 Milliarden Euro ergibt sich aus der Prognose der entfallenen Ticketeinnahmen der Länder für 2022.

Insgesamt ist nach den Prognosen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) im Jahr 2022 mit pandemiebedingten Fahrgeldeinnahmeausfällen von voraussichtlich rd. 3,2 Milliarden Euro zu rechnen. Auch hier steht der Bund zu seiner Zusage, die pandemiebedingten Einnahmeverluste zur Hälfte auszugleichen. Im Gesetz sind dazu zunächst 1,2 Milliarden Euro vorgesehen. Letztlich wurde hier aber zwischen Bund und Ländern eine sogenannte "Spitzabrechnung" vereinbart. Die endgültige Höhe der pandemiebedingten Fahrgeldeinnahmeausfälle wird im Jahr 2024 feststehen.

Neben dem „9 für 90“-Ticket sind im Entlastungspaket der Bundesregierung weitere Maßnahmen vorgesehen, von denen auch die Verkehrsunternehmen direkt profitieren. Dazu zählen u.a. die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe, aber auch der vorzeitige Wegfall der EEG-Umlage.

Auf Vorschlag von Herrn Bundesminister Dr. Wissing wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Ausbau- und Modernisierungspaktes für den ÖPNV eingesetzt, um den ÖPNV auch langfristig zu verbessern. In dieser Arbeitsgruppe unter paritätischer Leitung des VMK-Vorsitzlandes und des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sollen die Themen Mindeststandards, Qualitätskriterien, Erreichbarkeit, Attraktivitätssteigerung, Digitalisierung, Vernetzung und Tarife sowie Kapazitätsverbesserungen erörtert und dazu Vorschläge entwickelt werden. Bis zur Verkehrsministerkonferenz im Herbst soll ein Ausbau- und Modernisierungspakt erarbeitet und beschlossen werden. Damit haben wir nicht nur die Chance, die Finanzierung des ÖPNV langfristig auf solide Füße zu stellen, sondern vor allem die Möglichkeit, den ÖPNV für alle Bürgerinnen und Bürger deutlich komfortabler und attraktiver zu machen.

Mit dem Neun-Euro-Ticket entlasten wir die Menschen!