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Schaubild: Wir stärken den ÖPNV. KI-gestützte Betriebsoptimierung, On-Demand-Verkehr, Taktverdichtung, Digitalisierung, Automatisierte Bus-Shuttles, Barrierefreiheit, Kontaktloses Ticketing, Angebotsverbesserung, (E-)Bike-Sharing, Car-Sharing, ...

Quelle: BMDV

Mit der Förderrichtlinie „Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV“ werden Projekte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) unterstützt, die die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich durch ein attraktiveres Angebot nachhaltig reduzieren sollen.

Die im Rahmen eines ersten Förderaufrufs ausgewählten zwölf Projekte (vgl. Pressemitteilung vom 12.09.2021) erhalten eine finanzielle Unterstützung von rund 200 Millionen Euro bis Ende 2024 und haben zum Anfang des Jahres 2022 mit der Umsetzung begonnen. Am 10. Februar 2022 fand die offizielle Auftaktveranstaltung des Förderprogramms in digitaler Form statt. In seinem Grußwort betonte Bundesminister Dr. Volker Wissing, wie wichtig ein starker und attraktiver ÖPNV zur Erreichung der von der Bundesregierung festgelegten Klimaziele ist.

Sehen Sie hier das Grußwort von Bundesminister Dr. Volker Wissing - Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV:

Vor Ort werden integrierte Ansätze unterstützt, die den ÖPNV gesamthaft betrachten, unterschiedliche Angebote aufeinander abstimmen und vernetzen sowie entsprechende Maßnahmen umsetzen. Unter anderem werden flexible On-Demand-Verkehre eingeführt, Mobilitätsstationen geschaffen, digitale und intermodale Mobilitätsplattformen realisiert, Takte verdichtet sowie die Barrierefreiheit von Angeboten verbessert. Der ÖPNV soll dadurch in die Lage versetzt werden, Lösungen für unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse und -gewohnheiten zu bieten sowie regionale Aspekte zu berücksichtigen.

Im Rahmen eines zweiten Förderaufrufs werden mit Beginn des Jahres 2023 sieben weitere Modellprojekte mit bis zu 150 Millionen Euro bis Ende 2025 unterstützt (vgl. Pressemitteilung vom 03.01.2023). Der zweite Förderaufruf sieht einen Förderschwerpunkt für den ländlichen Raum vor.

Die Projekte beider Förderaufrufe werden insbesondere mit Blick auf ihr CO2-Reduktionspotenzial wissenschaftlich begleitet. Ebenfalls wird überprüft, inwiefern besonders wirksame Best Practices auf andere Städte und Regionen übertragen werden können.

Nähere Informationen zu den ausgewählten Projekten des ersten Förderaufrufs finden Sie hier.

Zu den ausgewählten Projekten des zweiten Förderaufrufs gelangen Sie hier.

Die Förderrichtlinie sowie weitergehende Informationen zum Förderprogramm stehen auf der Webseite des BALM zur Verfügung.