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Um die energie- und klimaschutzpolitischen Ziele der Bundesregierung im Verkehrssektor erreichen zu können, wurde 2013 die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) der Bundesregierung verabschiedet. Die MKS ist ein zentrales Instrument zur Gestaltung der Energiewende im Verkehr und dient als verkehrsträgerübergreifende Informations- und Orientierungsgrundlage. Die MKS liefert einen Rahmen für eine stringente Entwicklung von der wissenschaftlichen Einordnung bis hin zur Marktentwicklung alternativer Antriebe, insbesondere über Demonstrationsvorhaben. Hierbei werden technologieoffen die für den jeweiligen Verkehrsträger zielführenden Optionen untersucht. Darüber hinaus beschäftigt sich die MKS mit Verlagerungspotenzialen auf klimafreundlichere Verkehrsträger wie Schiene und Binnenschiff. Die MKS dient als Umsetzungsinstrument für die Maßnahmen zur Erreichung der Treibhausgas-Reduktionsziele im Verkehr in 2030. Einen Schwerpunkt bildet das Thema alternative Kraftstoffe mit fortschrittlichen Biokraftstoffen, Wasserstoff und strombasierten flüssigen Kraftstoffen.

LNG-Frachter

Quelle: Adobe Stock / Wojciech Wrzesień

Wissenschaftliche Begleitung

Bei der Weiterentwicklung der MKS wird das BMDV durch eine wissenschaftliche Begleitung unterstützt. Diese führt zur Analyse einzelner Themenbereiche Untersuchungen zu Maßnahmen und Technologien durch, die zur Reduktion des Endenergieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen beitragen können. Die wissenschaftlichen Untersuchungen werden hier veröffentlicht. Sie umfassen übergreifende Betrachtungen sowie Studien zum Straßenpersonenverkehr, Straßengüterverkehr, Luftverkehr, Schienenverkehr und Schiffsverkehr.

Lernende Strategie

Die MKS wurde 2012 und 2013 in einem umfangreichen Fachdialog mit rund 400 Unternehmen, Verbänden, Bürgerinnen und Bürgern und Expertinnen und Experten aus Gesellschaft, Industrie und Wissenschaft erarbeitet. Seit der Verabschiedung wird die MKS als lernende Strategie gemeinsam mit den relevanten Akteuren weiterentwickelt und neuen Herausforderungen angepasst. Im Mittelpunkt der fortlaufenden Konferenzen und Fachworkshops steht die strategische Verständigung von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu zentralen Fragen des Verkehrssektors.