
Quelle: instkomm e.V
Projektbeschreibung
Das Projekt DatDigMob förderte den interdisziplinären Wissenschaftsdiskurs, um mit Empfehlungen für Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft die Digitalisierung des Verkehrssektors und der Fahrzeuge zu unterstützen. Insbesondere wurden Probleme und Lösungen im Bereich von Lokationsdaten, der Datenökonomie, von Geschäftsmodellen, der Datensignalisierung sowie des Mischverkehrs bis hin zum automatischen Fahren analysiert.
Ergebnisse und Wirkung
Mit dem Projekt DatDigMob konnte ein Diskurs zur Datengovernance in der Digitalmobilität initiiert werden.
Alle Interviews mit Beteiligten aus dem Verkehrssektor machten deutlich, dass nur ein Konsens – überparteilich, herstellerübergreifend, EU-weit – die Chancen der Digitalisierung im Mobilitätsbereich nutzen und einen Beitrag zu einer Digitalordnung leisten kann.
In den Beiträgen wurden bekannte Probleme bei der Digitalmobilität benannt, die nicht mit den US-amerikanischen Modellen gelöst werden können; insbesondere der Lokationsdatenschutz ist von Grund auf neu zu definieren. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Frage möglicher Gefährdungen durch Ablenkung am Cockpit (Mensch-Maschine-Interface) sowie die Begrenzung von Shared Mobility noch vertieft werden müssen.
Als nächste mögliche Schritte wurde es als sinnvoll erachtet, im Verkehrssektor angewandten Datenkategorien bzw. -verfahren auf ihre Verträglichkeit hinsichtlich Datengovernance-Kriterien zu untersuchen.
Verbundkoordinator | Institut für Kommunikationsforschung e.V., Stuttgart |
Projektvolumen | 97.371 € (davon 100 % Förderanteil durch BMDV) |
Projektlaufzeit | 02/2019 – 01/2020 |
Projektpartner | Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., Berlin |
Assoziierte Partner |
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Ansprechpartner | Institut für Kommunikationsforschung e.V. Dr. Dieter Klumpp Tel.: +49 157 77203409 E-Mail: dieter.klumpp@instkomm.de |