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Bundesministerium für Digitales und Verkehr und KfW fördern gemeinsam den Breitbandausbau in Deutschland

  • Zusätzlicher finanzieller Schub für die digitale Infrastruktur in Deutschland
  • Private und kommunale Unternehmen profitieren von hoher Planungssicherheit bei attraktiven Konditionen
  • Förderkredite der KfW ergänzen bestehendes Förderangebot des Bundes

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (ehemals Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und die KfW unterstützen seit April 2020 den langfristigen und flächendeckenden Ausbau von Glasfasernetzen in Deutschland mit zwei Förderprogrammen für private und kommunale Unternehmen.

Der „Investitionskredit Digitale Infrastruktur" bietet eine zinsgünstige und langfristige Finanzierung von Investitionen in den Ausbau von Glasfasernetzen und ist über KfW-Finanzierungspartner, in der Regel Banken und Sparkassen, verfügbar. Die Zinssätze werden aus Mitteln des BMDV verbilligt und verbinden mit Laufzeiten bis 30 Jahre und Zinsbindungsfristen bis 20 Jahre attraktive Konditionen und hohe Planungssicherheit. Dabei sind für größere Vorhaben (ab 15 Mio. EUR Investitionsvolumen) auch flexible Finanzierungstrukturen möglich.

Für Projekte mit komplexeren und individuellen Finanzierungsanforderungen bietet die KfW mit dem „KfW-Konsortialkredit Digitale Infrastruktur“ maßgeschneiderte Finanzierungslösungen an. Hier beteiligt sich die KfW an der Finanzierung von Vorhaben im Rahmen von Bankenkonsortien. Dabei stellt die KfW direkte Kreditmittel zur Verfügung und übernimmt Kreditrisiken, jeweils zu gleichen Bedingungen wie die anderen Finanzierungspartner und bietet zudem optional eine Refinanzierung der Konsortialpartner mit an. Mit beiden Kreditangeboten ergänzen BMDV und KfW das bestehende Förderangebot des Bundes für den Ausbau der Glasfasernetze in Deutschland um wichtige Bausteine.