
Quelle: ENCAMPS-Konsortium
Projektbeschreibung
Beim Spot-Farming werden Sensorsysteme, Drohnen und Agrarroboter in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Entwicklungen von ENCAMPS befähigen landwirtschaftliche Betriebe dazu, ihr eigenes nomadisches Ad-hoc-5G-Campusnetz aufzubauen, um damit Spot-Farming zu betreiben. Schwerpunkte des Projekts sind ein für die Verwendung unter landwirtschaftlichen Bedingungen geeigneter Aufbau entsprechend konfigurierter Basisstationen, die Entwicklung einer zuverlässigen Verbindung der Campusnetze mit dem Internet und die dynamische Migration von Berechnungen zwischen Edge- und Cloud-Ressourcen.
Erwartete Ergebnisse und Wirkung
Im Projekt werden folgende Ergebnisse angestrebt:
- Architektur für nomadische Ad-hoc-5G-Campusnetze als Traktor-Frontgewicht
- Schnittstelle zur einfachen Konfiguration von 5G-Campusnetzen für die jeweilige Anwendung
- resiliente Internetanbindung durch Kombination verschiedener Funknetze (Mobilfunk, Starlink)
- adaptive Verteilung der Datenverarbeitung zwischen Edge und Cloud, basierend auf Anwendungsanforderungen und aktueller Verbindungsqualität
- Integration von Echtzeitkinematik in das Campusnetz
- Schnittstelle für die automatisierte Frequenzbeantragung bei der Bundesnetzagentur
- Erprobung und Evaluation der Projektentwicklungen mit einem Demonstrator
Die Basisstation als Komplettlösung sowie dessen Komponenten können im Anschluss an das Projekt zur Marktreife entwickelt werden. Durch die Innovationen von ENCAMPS erhöht sich die Attraktivität von Spot-Farming für landwirtschaftliche Betriebe. Mit Spot-Farming kann Landwirtschaft effizienter und nachhaltiger gestaltet werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Anpassung des Campusnetzes an weitere Anwendungsfälle.
Verbundkoordinator | Hochschule Osnabrück, Osnabrück |
Projektvolumen (zum Bewilligungszeitpunkt) | 1.165.634€ (davon 82% Förderanteil durch BMDV) |
Projektlaufzeit (zum Bewilligungszeitpunkt) | 12/2023 – 12/2024 |
Projektpartner |
|
Ansprechpartner | Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Ralf Tönjes +49 541 969-2941 r.toenjes@hs-osnabrueck.de |