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Die Computerspielebranche ist eine global stark wachsende Branche. Deutschland ist der größte Markt in Europa und der fünftgrößte Markt weltweit. Als Teil der digitalen Kreativbranche weist die Computerspieleentwicklung eine hohe Innovationskraft auf. Neben technischen Innovationen (z.B. in den Bereichen Grafikverarbeitung, 3D-Modellierung, Virtual Reality) und kulturellen Neuerungen sind auch Prozess- und wirtschaftliche Innovationen zu beobachten. Auch andere Wirtschaftsbereiche (wie Filmwirtschaft, Architektur- und Baubranche, Mobilität, Bildung, Gesundheit und Pflege) profitieren von den technischen Innovationen und dem Know-how der Branche.

Fördermöglichkeiten

Im Jahr 2019 wurde die Pilotphase zur Computerspieleförderung des Bundes für kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro Förderung umgesetzt.

Die Förderrichtlinie für die Produktionsförderung mit größeren Förderbeträgen und der erste Förderaufruf wurden am 28. August 2020 veröffentlicht.

Die Einreichung von Anträgen ist seit dem 28. September 2020 möglich.

Die Förderung erfolgt auf dem Wege der Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und richtet sich an Unternehmen mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Nach den Vorgaben der Europäischen Kommission muss ein Computerspiel einen Kulturtest bezüglich des Spielinhalts und des kulturellen Hintergrunds als Fördervoraussetzung bestehen.

Eine Übersicht zum Antragsprozess und alle notwendigen Unterlagen und Informationen finden Sie hier.

Interessenbekundungsverfahren 2021/2022

Im Rahmen der Computerspieleförderung des Bundes wurden seit 2019 etwa 340 Vorhaben gefördert werden. Viele Unternehmen der Gamesbranche konnten damit erfolgreich unterstützt werden.
Das Förderprogramm wurde mit der sog. großvolumigen Computerspieleförderung und einer zugrundeliegenden EU-Notifizierung verstetigt. Im Bundeshaushalt stehen für die Maßnahme jährlich bis zu 50 Mio.€ bereit.

Mit der Ende Juni 2021 veröffentlichten „Strategie für den Gamesstandort Deutschland“ sind Ziele und Leitlinien einer ganzheitlichen Games-Politik benannt worden. Die Rolle der Computerspiele-Branche in Deutschland als Innovationstreiber wird darin besonders hervorgehoben. Damit deutsche Computerspiele Innovationstreiber bleiben, sollen Wege gesucht werden, wie die Innovationskraft von Branche und Wissenschaft gezielt gefördert werden kann. Für einen intensiveren Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen ist ein Ziel, die Forschungsförderung im Themenfeld Games auszubauen, beispielsweise durch Verbundvorhaben aus Wissenschaft, Forschung und Industrie oder den Einsatz von Reallaboren zur Beantwortung interdisziplinärer Fragestellungen.

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr plant deshalb die Erarbeitung einer Richtlinie zur Forschungs- und Entwicklungsförderung für Projekte und Studien mit dem Forschungsgegenstand Computerspiele. Von Interesse sind auch Vorhaben, die engen Bezug auf die in der Games-Strategie genannten Ziele nehmen und damit deren Umsetzung dienen. Im Vordergrund, aber nicht ausschließlich, stehen die Handlungsfelder 4.3 (Innovation) und 4.4 (Gesellschaft).

Um den konkreten Bedarf einer F&E-Förderung zu identifizieren und eine aktualisierte Einschätzung des Förderbedarfs für geplante Games-Entwicklungen zu erhalten, führt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr zwei Interessenbekundungsverfahren durch.

Bitte teilen Sie uns unverbindlich Ihre Projektideen mit und nutzen Sie dafür das Formular F&E bzw. das Formular Produktion. Senden Sie das ausgefüllte Formular bitte bis 21.01.2022 an games-strategie@dlr.de.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Übersicht über die geförderten Projekte

In der Pilotphase der Computerspieleförderung wurden rund 230 Förderprojekte bewilligt, mehrere Vorhaben sind schon abgeschlossen.

Für die Pilotförderung wurden bisher rund 27 Millionen Euro an Haushaltsmitteln gebunden.

99 Prozent der Projekte aus der Pilotförderung sind von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), davon sogar 87 Prozent von Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern.

In der zweiten Phase der Computerspieleförderung sind insgesamt bisher rund 170 Anträge eingegangen. Die geplanten Entwicklungskosten bewegen sich im Bereich von 40.000 Euro bis 10 Millionen Euro. Rund 100 Bewilligungen konnten bereits abgeschlossen werden.

  • Cyberwar

    Quelle: Reija GmbH

    Cyberwar

    Datum: 04.11.2021

    Thema: laufend

  • Pflaumenmus

    Quelle: Z-Software GmbH

    Pflaumenmus

    Datum: 04.11.2021

    Thema: laufend

  • Visualisierung zum Computerspiel "Schießeisen": Drei Personen stehen in einer Berglandschaft und blicken in die Ferne, im entfernten Tal ist ein Feuer zu sehen, der Himmel ist bewölkt.

    Quelle: King Art GmbH

    Schießeisen

    Datum: 01.10.2021

    Thema: laufend

  • Bild zum Projekt „Creative Adventures“

    Quelle: Creative Adventures / Fox & Sheep GmbH

    Creative Adventures

    Datum: 15.09.2021

    Thema: laufend

Die Projektsteckbriefe finden Sie hier.

Hinweis:

Die visualisierten Projektbeschreibungen auf dieser Seite basieren auf Beiträgen der einzelnen Fördernehmer und enthalten daher nicht alle aktuell bewilligten Projekte.

Die formelle Veröffentlichung von geförderten Vorhaben erfolgt über den Förderkatalog der Projektförderung des Bundes.

Die geographische Verteilung der Projekte und weitere Grundinformationen sind auf der Förderlandkarte des BMDV abrufbar.

Fragen und Kontakt

Für Detailfragen zur Antragstellung, z.B. formale, fachliche oder betriebswirtschaftliche Anforderungen steht der vom Ministerium beauftragte Projektträger DLR gerne zur Verfügung:
E-Mail: games@dlr.de
Hotline: +49 228 3821-1850

Allgemeine Fragen zum Förderprogramm können an das im BMDV zuständige Referat DG 27 (Games in Deutschland) gerichtet werden:
E-Mail: games@bmdv.bund.de

Presseanfragen senden Sie bitte an neuigkeitenzimmer@bmdv.bund.de.

Anmeldung zum Informationsverteiler

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